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Ein Recht auf Freistellung für ehrenamtliches Engagement!

Der Ausbau der Ganztagsschulen hat eine Reihe positiver Effekte, er darf aber nicht dazu führen, dass Kinder und Jugendliche in ihren Wahl- und Engagementmöglichkeiten eingeengt werden. Ein Recht auf Freistellung für ehrenamtliches Engagement und/oder die Teilnahme an Aktivitäten der Jugendverbände schafft hier Abhilfe.

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Entzerrung der Lehrpläne und Entschleunigung der formalen (Aus-)Bildung!

Demokratie lebt von der Selbstorganisation, dem Engagement und der Autonomie ihrer BürgerInnen. Gegen die häufig von ökonomischen Erwägungen getriebenen Versuche einer Verdichtung und Beschleunigung von (Aus-)Bildungsprozessen gilt es - im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsbegriffes - Freiräume zu bewahren und wo möglich auszubauen. In diesem Sinne sollten auch die Lehrpläne an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsbetrieben dahin gehend überprüft werden, ob Möglichkeiten bestehen, die Lehrpläne zu entzerren und die formalen Ausbildungsprozesse zu entschleunigen. Denn Kindheit und Jugend sind (nicht nur) entwicklungspsychologisch betrachtet mehr als bloß Stationen auf dem Weg zum Arbeitsmarkt: Sie haben einen Eigenwert und sollten dementsprechend auch bildungspolitisch anerkannt werden.

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Die Flexibilisierung der Prüfungszeiten an den Hochschulen!

Viele Prüfungen fallen aktuell genau in die Ferienzeiten, so dass es für viele ehrenamtliche JugendgruppenleiterInnen, die häufig studieren, keine Möglichkeiten mehr gibt dort teilzunehmen. Eine schnelle Flexibilisierung der Prüfungszeiten ist daher notwendig. Dazu gehört auch, dass die Prüfungen im Sinne der Planungssicherheit der Ehrenamtlichen frühzeitig bekannt gegeben werden.

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Ausbau der finanziellen Förderung außerschulischer Bildungsorte!

Obwohl ein Großteil sozialer Kompetenzen nicht in den Schulen und Hochschulen, sondern in den nonformalen und informellen Lernsettings der Jugendarbeit vermittelt wird, beträgt deren Förderung bisher nur einen Bruchteil der Ausgaben für den Bereich der formalen Bildung. Daher ist ein kontinuierlicher Ausbau dieser Förderung nötig, um ihrer gesellschaftlichen Bedeutung gerecht zu werden. Damit dies nicht zu Lasten der schulischen Bildung geht, braucht es eine ausreichende Finanzierung des gesamten Bildungsetats.

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Die Anrechnung von ehrenamtlichem Engagement auf die Regelstudienzeit!

Wer sich ehrenamtlich engagiert, beispielsweise als Gruppenleiter/in, der/die braucht dafür Zeit. Diese könnte z.B. in Form von Freisemestern für nachgewiesenes ehrenamtliches Engagement gewährt werden.

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Die wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen der bildungspolitischen Reformen!

Das genaue Ausmaß der Auswirkungen, z. B. der zeitlichen Verdichtungsprozesse auf das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz ist bisher unbekannt. Daher ist eine systematische wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen nötig, um problematische Bereiche zu identifizieren und die Suche nach Alternativen zu ermöglichen.

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Verbindliche Freistellungsregelungen für das ehrenamtliche Engagement von SchülerInnen und Studierenden!

Zwar besteht die Möglichkeit auf Freistellung für ehrenamtliches Engagement in Rheinland-Pfalz formell bereits, bisher wird sie jedoch an einigen Schulen und Hochschulen restriktiv gehandhabt. Hier sind die zuständigen Stellen in Politik, Schulbetrieb und Wirtschaft gefragt, um z.B. durch eine Empfehlung des Bildungsministeriums und eine entsprechende Politik an (Hoch-) Schulen und in den Betrieben, für Klarheit zu sorgen.

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Kommentare

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  1. Hallo

    Find ich super, was ihr macht!

  2. Ausbau der finanziellen Förderung außerschulischer Bildungsorte!

    Additiv sollte man noch ergänzen, dass es sich bei der Schulbildung um eine allgemeine Bildung handelt. Man muss es den Jugendlichen ermöglichen, eine frühzeitige interessenspezifische Komplimentierung zur allgemeinen Schulbildung erhalten zu können. Dafür sind außerschulische Bildungsstätten dringen notwendig und sollten ihrer Wichtigkeit entsprechend bezuschusst werden. Man muss jedoch auch bedenken, dass die derzeitige Versorgung mit allgemeiner Bildung, welche ich als essentiell und grundlegend notwendig ansehe, auch nur qualitativ unzureichend vorhanden ist. Als notwendige Konsequenz muss das Deutsche Bildungssystem an temporäre und strukturelle Faktoren assimiliert werden. Die Einheit Außerschulische und schulische Bildung (u.a.) definiere ich dabei als Bildungssystem. Eine Koordination innerhalb des Bildungssystems ist dabei von höchster Priorität. Die Komplexität dieser politischen Planungsprozesse darf nicht unterschätzt werden!

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